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Leseschwäche kann behoben werden

Ihr Kind kämpft mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten?
Der Familienfrieden leidet darunter, und Sie sind am Ende mit Ihrem Latein?

Um sich Wissen erfolgreich aneignen zu können, ist es unerlässlich, gut lesen zu können und den Inhalt des gelesenen Textes vom Sinn her zu erfassen.

Wenn man sich einmal vor Augen führt wie grundlegend die Fähigkeit des Lesens ist, wird schnell klar, dass sehr viele Dinge davon abhängen. Kann jemand nicht schnell und flüssig lesen und empfindet es als anstrengend, wird er sich vor dieser Tätigkeit drücken und kann sich Wissen nicht selbständig aneignen. Die Rechtschreibung und die Wortwahl im Aufsatz oder die Ausdrucksweise im Allgemeinen wird sehr durch das Lesen entsprechender Literatur geprägt. Kann man nicht gut lesen, sitzt man lieber vor dem Fernseher, anstatt ein Buch in die Hand zu nehmen.

Wenn das Lesen anstrengend ist oder einfach zu schwierig und man trotz Übung nicht weiterkommt, hat dies bestimmte Ursachen und die Schwierigkeit kann behoben werden.
 

Was ist die Ursache von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten?

 
Buchstaben sind Zeichen für Laute. Werden diese missverstanden, so verringert dies die Fähigkeit zu lesen enorm. Genauso wie man ein Wort nicht oder missverstehen kann, gibt es die Möglichkeit Zeichen nicht oder falsch zu verstehen. Jeder Buchstabe hat einen bestimmten Laut oder manchmal sogar mehrere. Beispielsweise klingt das „y“ bei dem Wort Pony wie ein „i“, während es bei dem Wort Yacht wie ein „J“ klingt. Dann gibt es noch zahlreiche Buchstabenkombinationen wie z.B. das „sch“ bei dem Wort Schule.
Wenn ein Kind z.B nicht weiß, dass das „Ch“ bei dem Wort Chaos wie ein „K“ gesprochen wird und es versucht  das „Ch“ so auszusprechen wie bei dem Wort Milch, dann wird das Wort wahrscheinlich keinen Sinn machen und der Satz schon gleich gar nicht.
 

Haben Sie beim Vorlesen ihres Kindes schon einmal Folgendes festgestellt?

 
  • Ihr Kind liest sehr holprig oder ist sehr unsicher beim Lesen
  • Es liest Buchstaben oder Wörter, die gar nicht geschrieben stehen
  • Ihr Kind lässt Buchstaben oder Wörter einfach weg
  • Ihr Kind hat gar keine Lust zum Lesen
  • Es macht sehr viele Fehler bei Diktaten oder beim Abschreiben
 
Wenn Sie eines der obigen Punkte mit ja beantworten konnten, dann hat ihr Kind eindeutig eine Lese- bzw. Rechtschreibschwäche.
 

Wie kann man die Lese- oder Schreibschwäche eines Schülers beheben?

 
Zuerst werden mit dem Schüler grundlegende Wörter geklärt. Die meisten Kinder verstehen schon den Unterschied zwischen einem Buchstaben und einem Laut nicht. Anschließend wird der erste Lesetest durchgeführt. Bei diesem Test liest der Schüler die Laute der Buchstaben aus dem Alphabet, wenn er zögert oder Fehler macht, werden diese Laute aufgegriffen. Mit Gegenständen auf Bildern, die diesen Laut enthalten, wird durch Vor- und Nachsprechen der Laut geübt. Andere Übungen schließen sich an, um den Laut zu trainieren, so dass er gut verinnerlicht wird. Außerdem werden die Buchstaben zu den entsprechenden Lauten in Knetmasse dargestellt, so werden alle Sinne beim Lernen mit einbezogen und die Kinder haben viel Spaß dabei.
Danach werden die zahlreichen Buchstabenkombinationen wie z.B. „chs“ bei dem Wort „Fuchs“ oder „ng“ wie bei dem Wort „lange“ getestet. Zeigen sich Defizite, werden die Laute wie vorhin erläutert, mit dem Schüler geübt.
Schüler, die den Lese- und Rechtschreibkurs gemacht haben, sind zu selbst-sicheren Lesern geworden, können flüssig und schnell lesen, haben Freude am Lesen und werden sicher im Rechtschreiben. Sehr oft zeigt sich dadurch eine Notenverbesserung in mehreren Fächern.
In der Nachhilfe- und Sprachenschule Grübl & Kroggel können mit einfachen Tests herausgefunden werden, welche Laute beim Schüler missverstanden sind. Werden diese mit dem Schüler aufgearbeitet, so wird die natürliche Lesefreude wieder geweckt und die Lesegeschwindigkeit enorm verbessert. Erleichterungen in allen Schulfächern sind die Folge, da die Fähigkeit des Lesens in jedem Schulfach gefordert ist.
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